25-07-2009: Bin um 6 Uhr aufgestanden und erst um 7 Uhr, nach dem Frühstück gestartet. Die ersten Kilometer gingen und auch die Landschaft war wieder sehr schön, es ging jedoch teilweise sehr steil und steinig bergab.
Um 11:30 Uhr war ich schon in Ponferrada bei der Herberge, die allerdings erst um 14 Uhr öffnete. Die eher unfreundliche Putzfrau hat mich dann darauf hingewiesen, dass ich die Duschen etc. aber schon benutzen könne. Bin heute nur 15,7 Kilometer gegangen um Claudi und Alex wiederzusehen, die noch etwas zurückliegen. Obwohl Ponferrada 61.600 Einwohner hat, hat die Stadt nur eine Herberge, die aber scheinbar groß genug ist und so gut wie nie komplett ausgelastet ist.
Phillip, Franzi und der Bulgare sind auch hier.
Mittlerweile werde ich zwar nicht mehr von der Italienerin verfolgt, dafür taucht in letzter Zeit immer wieder ein Spanier in der gleichen Herberge, wie ich auf, der mich einmal nach meinem Namen gefragt hat (den er falsch betont: Petérrr), und mich nun immer anspricht, wenn er mich sieht.
Claudi hat um 11:30 Uhr gesimst, dass die beiden noch ca. 17 Kilometer von Ponferrada entfernt waren und hofften, sie würden es noch schaffen.
Die Herberge hat mittlerweile geöffnet und ich habe ein Bett in einem etwas kleineren Zimmer. Werde jetzt erstmal in die Stadt gehen und schauen, ob etwas geöffnet hat. Ich brauche schließlich noch `nen Gürtel und eine neue Unterhose.
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Es hatte natürlich nichts geöffnet, da es erstens noch zu früh war (auch in der Stadt hält man sich hier an die Siesta und es wird erst ab 17 Uhr wieder geöffnet) und zweitens Samstag ist, das heißt, es öffnete gegen Abend auch nichts mehr.
Claudia und Alex sind dann am späten Nachmittag auch angekommen (ich war gerade eingeschlafen, da stand dann plötzlich Alex neben dem Bett. Er taucht öfter fast wie aus dem Nichts auf). Es war sehr schön, die beiden wieder zu sehen. In den letzten Tagen haben sie noch Maude (aus Frankreich) und Giuseppe (Italien) kennen gelernt. Die beiden studieren Management in Frankreich.
Wir haben uns dann noch Pasta aus der Tüte gekocht und einen sehr lustigen Abend gehabt. Irgendwo lagen Klebetattoos herum, die genau für uns fünf reichten und wir dann kurzerhand auf Stirn, Brust, Finger und Hals geklebt haben. – Wie gesagt: viel Spaß!









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