Folgender Artikel wurde für das Magazin “blue” von stayblue.de geschrieben:
Am 27. September ist Bundeswahl, Du bist wahlberechtigt, hast aber am Wahltag etwas besseres vor? Du möchtest die Politik im Land mitbestimmen, bist aber am Wahltag nicht zu Hause?
Kein Problem. Jeder Wahlberechtigte hat auf jeden Fall das Recht, den Bundestag mitzuwählen. Egal, ob er sich zum Zeitpunkt der Wahl im Heimatort befindet und das Wahllokal aufsuchen kann, aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht dorthin gehen kann, sich am Wahlsonntag im Ausland befindet oder einen unverschiebbaren Termin an diesem Datum hat.
Wer keine Möglichkeit hat, am Wahlsonntag im Wahllokal seine zwei Kreuze zu machen, kann bei der Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung entweder schriftlich (auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung) die Wahlunterlagen beantragen oder direkt dort abholen. Man erhält dann den Stimmzettel, auf dem man Erst- und Zweitstimme abgeben kann, genau wie im Wahllokal. Zusätzlich muss man noch auf dem sog. Wahlschein, den man ebenfalls erhält, unterschreiben, dass alles mit rechten Dingen zugegangen ist; d.h. man seine Stimme bzw. den Stimmzettel nicht verkauft hat oder anders gegen das Wahlrecht verstoßen hat.
Zuletzt muss man den ausgefüllten Stimmzettel in einen Umschlag stecken, verschließen und diesen Umschlag zusammen mit dem Wahlschein in einen weiteren Umschlag stecken und verschließen. Das Ganze kann man dann entweder in der Gemeinde-/ Stadtverwaltung abgeben oder in den Postkasten werfen. Falls Du dich in Deutschland befindest, Du den amtlichen Wahlbrief benutzt und das ganze in einen Postkasten der Deutschen Post wirfst, ist der Versand kostenlos. Bei einem anderen Versandunternehmen oder aus dem Ausland müssen die ganz normalen Versandgebühren allerdings gezahlt werden!









Richtig: Bequemer geht es gar nicht, Piratenpartei zu wählen.