06-08-2009: Um 9 Uhr aufgestanden, Claudi stand vor der Tür, sie und Alex hatten Frühstück eingekauft. Ich war schon davon ausgegangen, jetzt mit knurrendem Magen ins Zentrum gehen zu müssen und mir dort etwas kaufen zu müssen.
Wir haben dann zusammen gefrühstückt, danach haben Alex und ich uns auf die Suche nach einem Internetcafé gemacht um E-Mails zu checken etc. In einer der örtlichen Pilgerherbergen standen dann auch zwei Computer. Blöderweise tat der PC, an den sich Alex gesetzt hat nicht, sodass er weitergegangen ist. Claudi hat in der Zeit in der Pension gewartet, falls die Besitzerin wiederkäme, um für die nächste Nacht zu kassieren.
Wieder in der Herberge war Alex immer noch nicht zurück. Ich habe einen Zettel hingelegt, ich wolle noch eine weitere Nacht bleiben und würde um 12 Uhr zurückkommen und zahlen. Mit Claudi bin ich ins Ortszentrum gegangen, auf der Suche nach einem Stadtplan. Die Herberge, welche auch als Touristeninformation fungiert war allerdings noch geschlossen und im Rathaus hatte man auch keine Stadtpläne mehr. Dafür haben wir in einer Bar Andrea wiedergetroffen, mit der wir dann noch in ein Café gegangen sind. Dort habe ich mir noch ein Boccadillo bestellt (quasi als zweites Frühstück und Mittagessen). Während Claudi und Andrea im Café (sogar mit Meerblick) geblieben sind, habe ich mich auf den Weg zur Pension gemacht um Alex zu suchen, der nicht wissen konnte, wo wir sind.
Alex hatte sich etwas hingelegt, wollte gleich nachkommen. Die Besitzerin der Pension war wohl immer noch nicht da gewesen.
Zurück ins Café. Alex kam eine halbe Stunde später und sagte, die Pensionsbesitzerin sei mittlerweile dort gewesen und er habe ihr auch gesagt, dass ich eine weitere Nacht bleiben wolle.
Die drei sind dann zu einem anderen Strand, ich bin noch ein bisschen durch die Stadt gegangen, dann zurück zur Pension um mich umzuziehen. Da die Besitzerin wieder weg war, habe ich 15 Euro im Zimmer liegen lassen und habe mich auch auf den Weg zum Strand gemacht. Auf dem Weg ist mir Phillip aus Thüringen entgegengekommen, der gerade zu Fuß angekommen ist.
Bald sind wir zusammen zurück zur Pension um dort schnell etwas zu essen und dann zum Kap. Andrea wollte nicht mit, sie war schon zweimal dort.
Am Kap war es sehr voll, alles stand voll mit Autos und Reisebussen. Habe blöderweise meine kaputte Hose, die ich hunderte Kilometer weiter mitgenommen habe, um sie hier verbrennen zu können, in der Pension vergessen. Meine Jacke liegt in Santiago. Da Claudi zwei mitgenommen hatte, hat sie mir eine geliehen, denn es wurde schon ziemlich kalt.
An der Feuerstelle, wo Selma und Kassandra schon Sachen verbrannten, habe ich dann kurzerhand mein Unterhemd verbrannt, das mittlerweile eher grau als weiß war.
Mit einer Flasche Wein und Schokolade haben wir dort den Sonnenuntergang angeschaut und Photos gemacht. Die Atmosphäre perfekt gemacht hat Phillip, der Mundharmonika gespielt hat.
Nach dem Sonnenuntergang haben wir uns zusammen auf den Rückweg gemacht. Phillip, Claudi und Alex sind noch zu einem Zelt am Strand, ich habe mich auf den Weg zur Pension gemacht, weil ich die Augen kaum noch aufhalten konnte. Das Geld war mittlerweile abgeholt worden.









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