05-08-2009: Um 9 Uhr bin ich nach ca. 15 Minuten am Busbahnhof angekommen, der etwas außerhalb liegt. Claudi und Alex habe ich im 9- Uhr- Bus gesehen. Alex sagte vorgestern noch, er wolle nach Finisterra gehen, hat sich wohl umentschieden.
Habe mir dann in Ruhe eine Fahrkarte für den Bus um 10 Uhr gekauft, mit dem auch Anne und Tommy fahren. Ebenso Bernd und Rolf. Auch Waltraud habe ich im Bus gesehen, die eigentlich auch gehen wollte – dachte ich zumindest.
Auf dem Weg habe ich erfahren, dass Jerome, der überlegte, den Weg abzubrechen auch einige Tage, nachdem ich ihn das letzte Mal gesehen hat, nach Hause gefahren ist.
In Fisterra sind wir nach 3 Stunden Busfahrt angekommen. Die Fahrt war auch lang genug und trotz Reisetabletten hart an der Grenze.
An der dortigen Busstation standen schon verschiedene Leute, die Zimmer anboten. Waltraud und ich – Thomas und Anne waren etwas misstrauisch – und später wohl auch Bernd und Rolf sind einer Frau gefolgt, die Einzelzimmer für 15 Euro pro Nacht anbot. Auf dem Weg zur Pension hat Waltraud dann erklärt, dass ich sie falsch verstanden hätte und sie den Weg nicht hätte gehen wollen. Als ich sie dann aufgeklärt habe, dass es bis zum Kap Finisterra noch 4,5 Kilometer zu Fuß seien, war sie schon etwas geknickt.
Die Frau, die die Zimmer anbot brachte uns dann zu einem Haus mit zwei Wohnungen, die jeweils einige Schlafzimmer, ein Bad und eine Küche hatten. Die Zimmer hätten sicherlich dein einen oder anderen Stern verdient. Sehr große Zimmer mit Sofa und King-Size-Betten (bzw. die Doppelbetten waren genauso groß wie die Einzelbetten und die Zimmer waren wohl je nach Bedarf Einzel- oder Doppelzimmer).
Der Zufall wollte es dann so, dass im gleichen Haus natürlich auch Claudi und Alex, sowie Selma und Kassandra ein Zimmer hatten. Das ganze war also fast wie eine WG, weil sich alle untereinander kannten.
Mit Claudi und Alex, die gestern in eine Jugendherberge mit Küche umgezogen sind (weswegen ich sie den ganzen Tag auch nicht gesehen habe) bin ich dann an den Strand. Alex hat dort gefilmt und Claudi die meiste Zeit geschlafen. Ich habe mich auch ausgeruht, den Sand und das Meer genossen.
Abends haben wir zusammen gekocht. Als Vorspeise gab es Tütensuppe, zum Hauptgang Nudeln mit einer super-leckeren Sauce und zum Nachtisch Flan. Dazu Rotwein.
Für heute Abend hatten wir nach dem Essen das Kap eingeplant, weil es aber schon relativ spät war, haben wir, die wir alle noch einen Tag länger bleiben wollen, das auf morgen vertagt.
Claudi und Alex haben sich bald verzogen, ich habe noch mit Selma, Kassandra und Waltraud in der Küche gesessen und erfahren, dass Waltraud ein Buch über den Weg schreibt.









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