06-07-2009: Heute morgen bin ich mal nicht alleine losgelaufen, sondern mit Susi und Claudi gestartet. Ins Gespräch vertieft, waren wir schon ein bisschen verwundert, als wir schon im 9 Kilometer entfernten Ort waren.
Bis zur letzten Pause, 7 Kilometer von Los Arcos entfernt, ging es richtig gut und schnell voran. Danach aber nicht mehr. Meine rechte Seite tat plötzlich so weh, dass ich nur im Schneckentempo vorangekommen bin. Mit Mühe und Not und nach einer gefühlten Ewigkeit bin ich dann in Los Arcos angekommen. Am Ortseingang musste ich mich dann erstmal ausruhen, denn hier gab es einen Getränkeautomaten. Im Ort kamen dann Claudi und Susi auch plötzlich auf mich zu. Die beiden hatten `ne etwas längere Pause gemacht. Zusammen sind wir dann bis zur Herberge gegangen. Julian, Jenny und die beiden Belgier sind auch hier. Die Italienerin ist noch nicht hier. Kassandra und Selma habe ich auch gerade wiedergesehen. Sie sind auch in unserer Herberge.
07-07-2009: Heute ging es bis Viana (19 Kilometer). Die Herberge befindet sich in einem Pfarrhaus, glücklicherweise liegt sie etwas versteckt, sonst wäre sie bei meiner Ankunft bestimmt schon voll gewesen. Die Schlafgelegenheiten sind relativ einfach, einige Matratzen sind in zwei Räumen auf dem Boden verteilt. Die beiden sehr netten Hospitaleros haben super-leckeres Abendessen gemacht. Frühstück gibt es hier scheinbar auch und noch dazu alles auf Spendenbasis. Einziger Nachteil: Die Hospitaleros können fast nur Spanisch.
Phillipp und Claudi sind auch in dieser Herberge, sie sind wohl `ne halbe Stunde eher angekommen. Jenny, Julian und Alex sind scheinbar in der anderen Herberge im Ort. Dort gibt es Betten mit drei Etagen. Da wäre ich mit meinen Oberschenkelschmerzen nie hochgekommen.
Beim Essen hat einer der beiden Hospitaleroshat erzählt, vor ein paar Jahren sei er in der U-Bahn in Madrid gewesen, auf den die ETA einen Anschlag verübt hatte. Seitdem kann er Nachts nur noch mit Tabletten einschlafen.









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