Ein Vorbericht zum Jakobsweg für das stayblue- Magazin.
Die Sachen sind fast alle schon gepackt, der Flug ist gebucht und die Wanderschuhe stehen auch bereit. Es kann also losgehen.
Die Rede ist vom „Camino de Santiago”, dem Jakobsweg. Am 30. Juni geht es für mich mit dem Flugzeug zunächst von Düsseldorf über Lyon (FR) nach Biarritz (FR). Von dort aus mit Bus und Zug weiter nach Saint-Jean-Pied-de-Port. Wer Hape Kerkelings Buch gelesen hat, wird von diesem kleinen Ort in Frankreich, der wohl einer der häufigsten Startpunkte des französischen Jakobsweges, des Camino francés ist, zumindest mal gehört haben. Von dort aus geht es dann ca. 800 Kilometer gen Westen, mit dem Ziel irgendwann in Santiago de Compostela in Spanien anzukommen.
Aufmerksam auf den Jakobsweg wurde ich tatsächlich auch durch das Buch von Hape Kerkeling – wobei seine Art des Pilgerns mit Übernachten in Hotels und der einen oder anderen Etappe per Anhalter oder dem Bus sicherlich nicht die vorbildlichste ist. Nach einigen weiteren Informationen stand für mich schon vor ein paar Jahren fest, den Weg mal gehen zu wollen. Konkretere Gedanken habe ich mir damals noch nicht darüber gemacht.
Anfang des Schuljahres, als mir dann klarer wurde, dass ich Ende Juni mit dem Abitur fertig sein werde, das Studium aber erst im Oktober beginnen würde, kam dann die Idee, den Jakobsweg zu gehen, wieder. Auf absehbare Zeit würde ich wohl nicht mehr so viel Zeit am Stück frei haben. Die Frage war nur: alleine oder mit einer Gruppe? – Das Bistum Osnabrück bot zwei Wochen Jakobsweg an, für mich stand aber ziemlich schnell fest, dass ich lieber alleine und den ganzen Weg gehen möchte. Gesagt getan: Nach einigen weiteren Informationen in einem Vortrag über den Camino und bei Personen aus meinem Bekanntenkreis, die den Weg schon gegangen sind, habe ich im April den Flug gebucht. Zwischendurch kamen dann noch die Abiturklausuren.
Als ich diese dann endlich hinter mir habe, ging es nach Osnabrück um mich in diversen Trekkinggeschäften zulabern zu lassen, was man denn alles für so eine Reise benötigt. Mit dieser Flut von Informationen überfordert fuhr ich ersteinmal wieder nach Hause um dann einige Wochen später erneut loszufahren um Wanderrucksack und -schuhe, sowie weiteres Zubehör (Schlafsack, Hosen, Regenjacke…) einzukaufen.
Dadurch bedingt, dass es in der Zeit, in der ich den Weg gehen werde, brüllend heiß in Spanien sein wird, war es nicht wirklich schwer, das Maximalgewicht des Rucksacks von 10 kg zu unterschreiten: Einen dicken Schlafsack, warme Hosen oder eine schwere Windjacke werde ich schließlich wohl nicht brauchen.
Jetzt müssen eigentlich nur noch die Wanderschuhe noch etwas eingelaufen werden und dann kann es los gehen!
Weitere Berichte folgen!









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