31. August 2010
Tags: Einleitung, Kirchengeschichte, Prüfungen
Auch wenn die Semesterferien noch bis Mitte Oktober gehen, bin ich nun seit gestern wieder in Frankfurt. Nach zwei Wochen unterwegs und zwei Wochen zu Hause ruft nun das Studium. Bis zum Ende der Ferien müssen Schupiluliuma, Tiglat-Pileser und das Fettschwanzschaf in meinen Kopf rein. Alle drei sind Bestandteil des Stoffs “Einleitung in das Alte Testament”. Außerdem habe ich vor, in den nächsten Wochen noch etwas über die zisterziensische Liturgiereform zu verzapfen, eine Hausarbeit in Kirchengeschichte. Ich hoffe, das alles in den nächsten 2-3 Wochen zu schaffen, um dann noch ein paar Tage zu Hause zu verbringen, bevor die Prüfungen und dann das dritte Semester beginnen.

Für heute aber genug damit. Denn es sind glücklicherweise noch andere Leute im Haus, sodass ich die Abende nicht alleine vor dem Fernseher o.ä. verbringen muss.

PS.: Der Benedikt aus dem Titel ist der von Clairvaux. Zisterzienser und maßgeblich an der Liturgiereform beteiligt.
9. August 2010
Tags: Aachen, Eifel, Frankreich, Köln, Semesterferien, Taizé
Nach längerer Zeit Funkstille melde ich mich hier nun auch mal wieder, nachdem ich zwei Wochen unterwegs war.
Zunächst mit Michael in der Eifel. Für mich waren das viele Premieren, denn ich war bisher weder in Köln, noch in Aachen, noch in Bad Münstereifel, noch irgendwo in der Eifel. So gab es viel zu entdecken. Und neben schönen Ausflügen und lustigen Filmabenden (von Phantomas über Pumuckel bis hin zum Räuber Hotzenplotz) hat man sogar versucht mir das Skatspielen beizubringen (Ich bin immer noch nicht ganz vom Sinn des Reizens überzeugt…). Es war auf jeden Fall eine sehr schöne Woche. Danke Michael!
Hier gibt es ein paar Photos von der Woche:
Am Samstag, den 31. Juli ging es dann mit dem Auto und Christoph und Tobias durch Luxemburg (leider hatte ich vorher schon so viel getankt, dass wir die günstigen Kraftstoffpreise nicht wirklich ausnutzen konnten) nach Frankreich, genauer nach Taizé. Eine Woche haben wir dort in einer sog. Baracke mit acht Betten verbracht. Auch das war eine schöne Woche. Nur die Duschen hätten wärmer sein dürfen, ansonsten taten der recht einfache Lebensstil in Taizé, die Gebete dort, die “bible introductions” und die anschließenden “sharing groups” gut. Vor allem die Gespräche über die Bibelstellen, aber auch über Sachen direkt aus dem eigenen Leben haben interessante Gedanken gebracht.
Auch von Taizé ein paar Photos:

24. Juli 2010
Tags: Eifel, Ferien, unterwegs
Heute Abend fand im Anschluss an die Hl. Messe die Verleihung der Diplom- bzw. Vordiplomzeugnisse statt. Danach Party im AStA- Keller in der Hochschule. Das war nun definitiv die letzte Veranstaltung für das Sommersemester. Es war schön, einige Leute vor den Ferien nochmal gesehen zu haben. Viele davon werde ich nun länger nicht mehr sehen, einige wieder im Oktober, andere erst nach ihrem Freijahr.
Gespannt bin ich ein bisschen auf das nächste Semester. Viele Leute verlassen das Haus, weil sie ins Freijahr oder in den Pastoralkurs gehen, einige Leute kommen zurück aus ihrem Freijahr oder beginnen das Studium. Auf jeden Fall wird einiges anders sein, als in den vergangenen Semestern.
Für mich geht es aber erstmal morgen nach der Messe und dem Frühstück los. Zwei Wochen bin ich dann unterwegs und werde wohl eher seltener bloggen. Wer trotzdem auf dem Laufenden bleiben will, kann bei facebook oder twitter nachschauen. Außerdem wird Michael, mit dem ich die erste der beiden Wochen unterwegs bin, bestimmt hin und wieder auf venio-romam.blogspot.com berichten.

22. Juli 2010
Tags: bloggen, Jakobsweg, Twitter
800 Kilometer von Saint-Jean-Pied-de-Port bis Santiago de Compostela. Letztes Jahr um diese Zeit hatte ich den größten Teil davon schon hinter mir. Auf die Idee gekommen bin ich vor ein paar Jahren durch das Buch “Ich bin dann mal weg” von HaPe Kerkeling. Nach dem Abitur habe ich mich dann auf den Weg gemacht.
Um Freunde und Bekannte möglichst effektiv (möglichst viele Leute mit wenig Aufwand und wenig Kosten) immer auf dem Laufenden zu halten, habe ich mich dazu entschieden, meinen täglichen Standpunkt zu twittern. So konnte jeder sich dort informieren und das Ganze war mit einer täglichen SMS schnell gemacht (mit meiner Familie habe ich natürlich nicht über twitter kommuniziert, da gab es dann schon noch eine eigene SMS
).
Da ich vorher nicht wusste, wie die Möglichkeiten auf dem Weg sind, E-Mails zu versenden, habe ich vorsichtshalber ein paar Blatt Papier und Umschläge mitgenommen, denn 140 Zeichen reichen gerade mal um den Standort und die aktuelle Wetterlage durchzugeben. Meine Briefbögen konnte ich jedoch im Rucksack lassen, denn an jeder Ecke gab es einen Computer, an dem man gegen Geldeinwurf das Internet nutzen konnte. Ca. einmal pro Woche habe ich so per E-Mail Familie und Freunde über meine Erlebnisse auf dem Laufenden gehalten. Weiterhin habe ich diese Mails im Onlinemagazin der Community stayblue.de veröffentlicht. Mit sehr großem Interesse habe ich jeweils eine Woche später die Reaktionen auf meine Briefe gelesen. Da war viel Zuspruch, bei einigen merkte man, wie sie fast mitfieberten. Viele dieser Kommentare haben mir auch Mut gemacht.
Im Nachhinein bin ich sehr froh, die Möglichkeit genutzt zu haben, einer größeren Öffentlichkeit über die Community an “meinem” Camino teilhaben zu lassen, als das per E-Mail oder in meinem Blog, was damals nur einigen Freunden bekannt war, möglich ist. Denn auch die Reaktionen, die unbekannte Leute spontan als Kommentar hinterlassen sind sehr interessant und häufig erstaunlich persönlich und intensiv. Es war eine wirklich spannende Erfahrung auf diese Weise einerseits von den eigenen Erfahrungen zu berichten, andererseits von fremden Leuten noch während ich auf dem Weg war, Feedbacks zu bekommen.
[geschrieben für FRISCHFISCHen.de]
20. Juli 2010
Tags: Ferien, Prüfungen, Sauerbraten
Heute morgen habe ich meine letzte Prüfung (Philosophiegeschichte des Mittelalters) für dieses Semester hinter mich gebracht. Damit sind auch für mich nun Ferien. Es gibt zwar hier noch einiges zu organisieren und zu besprechen, aber bis zu den nächsten Prüfungen sind es noch mehr als zwei Monate.
Heute Abend gibt’s ersteinmal einen rheinischen Abend. Michael und ich machen Sauerbraten (wobei die Hauptlast wohl bei Michael liegen wird, bei meinen Kochkünsten…
).

15. Juli 2010
Tags: Dank, Ende, Semesterende, Spaß
Nun ist schon mein zweites Semester Theologie zu Ende. Heute morgen war die letzte Lehrveranstaltung, “Ordensspezifische Liturgien im Mittelalter”, vor dem Mittagessen dann der Apéritif im Priesterseminar zum Abschluss des Semesters.
Das Sommersemester war knapp 3 1/2 Monate lang. 3 1/2 doch sehr schöne Monate. Es war viel anstrengendes dabei, unter anderem die Organisation des Sommerfestes der Hochschule, das Programm hier im Haus und auch das Studium.
Es gab aber auch sehr sehr viele schönen Stunden mit sehr guten Freunden. Im Mai in München auf dem ÖKT, im Juni in Freiburg. Beim Theater, im Musical, bei den unzählbaren Grillabenden und beim Eis essen.
Nicht zu vergessen ist auch die WM, der wir zu dritt erfolgreich getrotzt haben. Durch Puddingorgien, Pizzaabenden, Filmabend und einer Fahrt in die Wetterau.
Danke euch allen für ein irre gutes Semester!

14. Juli 2010
Tags: Griechisch, Hebräisch, Prüfungen
Mit der gestrigen mündlichen Griechischprüfung habe ich nun alle Sprachkenntnisse, die hier an der Hochschule notwendig sind. Das freut mich besonders, weil 5 Wochenstunden Griechisch (plus zwei Wochenstunden Hebräisch im letzten Semester) doch ein ziemlicher Zeitaufwand sind (die Zeit fürs Lernen ist noch nicht eingerechnet).
Langweilig wird’s aber wohl auch nächstes Semester nicht. Eine Aufgabe für die nächsten beiden Semester ist schon gefunden, seit gestern bin ich im AStA-Rat, wieviel Arbeit das bringen wird, weiß ich noch nicht.

12. Juli 2010
Tags: Eiffel, Philosophie, Semesterende, Taizé
Diese Überschrift soll keine Beschimpfung sein. Aber am Ende eines Semesters fällt das Wort nicht selten. Heute ist die letzte Vorlesungswoche des Semesters angebrochen, die letzte Thomas-von-Aquin-(Philosophiegeschichte)-Vorlesung ging heute zu Ende, morgen ist die letzte Kommunitätsmesse des Priesterseminars.
Für Viele sind aber auch die (vorübergehend) letzten Tage hier im Haus angebrochen, die letzten Tage vor der Diplom- bzw. Vordiplomprüfung. Im Haus herrscht eine regelrechte Aufbruchsstimmung und es wird tatsächlich Zeit, dass die Ferien kommen. Durch ein relativ dichtes Programm in diesem Semester war ich nur sehr selten zu Hause (was bei drei bis vier Stunden Fahrtzeit auch etwas aufwendiger ist), sodass ich mich schon ein bisschen freue, wieder etwas mehr Zeit im Norden verbringen zu können.
Vorher kommen aber noch die Prüfungen und dann zwei Wochen Eifel und Taizé.
Morgen früh um 9:10 Uhr ist der mündliche Teil der Griechischprüfung dran.

10. Juli 2010
Tags: chillen, grillen
Und noch ein schöner Tag geht zu Ende. Nachdem ich fast den ganzen Nachmittag am Schreibtisch zugebracht habe (von Kaffeegesellschaften, vorbeiziehenden Blaskapellen und weiteren Ablenkungen abgesehen), lud das Wetter förmlich zu einem weiteren von unzähligen netten Grillabenden im Park ein. Hat mal wieder sehr viel Spaß gemacht.
Damit das der Blogleser auch nachvollziehen kann, hier ein Photo:

Grillen im Park.
So, jetzt aber ins Bett. Morgen heißt es früh aufstehen (ja, ausnahmsweise auch mal am Sonntag). Um 6:30 Uhr gibt’s Frühstück, danach wird Laudes gebetet und dann Messe in der Frankfurter Stadtkirche Liebfrauen. Zusammen mit Michael, der auch schon über den heutigen Abend gebloggt hat.
